Kanzleimarketing

Usability einer Kanzleiwebsite

Usability einer Kanzleiwebsite

Die Nutzerfreundlichkleit entscheidet über die Akzeptanz einer Kanzleiwebsite

Der erste Eindruck ist wichtig. Das gilt nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern ebenso im Internet. Und danach entscheiden die nächsten Schritte über bleiben oder wegklicken: Finde ich die gesuchte Information einfach und schnell? Ist die Navigation intuitiv und logisch? Sind die Inhalte gut lesbar und verständlich? Kann der Besucher leicht einen Kontakt herstellen? Klingt einfach? Ist jedoch oft komplexer als vermutet. Die sogenannte „Usability“ – Benutzerfreundlichkeit – hat entscheidende Bedeutung. Daher ist es vernünftig, sich hierzu professionelle Beratung zu holen.

„Die Studie „Die Rolle des Internets bei der Rechtsanwaltssuche“ der unabhängigen Bewertungsgesellschaft Xamit belegt, dass trotz der gestiegenen Erwartung an eine nutzergerechte Webseite in den letzten Jahren, nur bei weniger als der Hälfte der untersuchten Anwaltswebseiten eine Durchgängigkeit des Designs, entscheidend für den Vertrauensaufbau, gefunden wurde. Was die Verständlichkeit der Website-Inhalte angeht, waren nur 12% der bewerteten Webseiten sehr gut und 27% gut verständlich. Knapp ein Viertel der Webseitenbesucher stand jedoch vor mehr oder minder großen Verständnisproblemen. Allein 30% der Webpräsenzen verzichten darauf, potentiellen Mandanten zu erläutern, was sie von der Kanzlei erwarten können.

Die Zielgruppe ansprechen

Den Gesamteindruck, also die grundsätzliche Wirkung der getesteten Anwalts-Webseiten, beurteilte Xamit wie folgt: Die Ansprache der Zielgruppe trägt zum professionellen Gesamtbild einer Kanzleiseite bei, jedoch wurde nur bei 39% der Webpräsenzen eine Aussage zur Zielgruppe gefunden. Insgesamt ist die kundenorientierte Aufbereitung der Inhalte das größte Manko der getesteten Webseiten.

Einfacher gesagt: Hier bleiben fast zwei Drittel der untersuchten Seiten hinter ihren Möglichkeiten zurück und versäumen so, dem potenziellen Mandanten wichtige Impulse zu geben, um mit dem Anwalt Kontakt aufzunehmen.

Dementsprechend ist es empfehlenswert, in einer Usability-Analyse die Wirkungsweise des öffentlichen Auftritts der eigenen Kanzlei bezüglich Optik, Navigation, Inhalt und Vertrauensbildung für potenzielle Mandanten zu bewerten.

Einige spezialisierte Dienstleister – möglichst mit entsprechendem Know-how aus der Rechtsdienstleistungsbranche – zeigen eventuellen Handlungsbedarf auf und geben Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von notwendigen, Erfolg versprechenden Maßnahmen.

Das heißt, dass bei professionellen Beratungsunternehmen nicht einfach anhand weniger Schlagworte ein „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ die Bewertung bildet. Sie gehen deutlich feingranularer auf einzelne Bereiche und Potenziale ein.

Änderungen mit großer Wirkung

Selbst wenn der erste Eindruck schon überzeugend umgesetzt ist, bieten die allermeisten Websites dennoch ein hohes Optimierungspotenzial für schnelleres Verständnis, einfache Navigation und Content-Usability. So wird nicht selten übersehen, den potenziellen Mandanten direkt anzusprechen und Zuständigkeiten oder Fachanwaltschaften deutlich zu präsentieren.

Wer beim Interessenten punkten möchte, sollte das Anwaltsprofil schärfen und zusätzliche Navigationsbereiche wie beispielsweise „Aktuelle Informationen“ einführen, die dazu beitragen, die Website interessant zu halten.

Die Xamit Studie schlussfolgert eine weitere Erkenntnis: Demnach trägt die Ansprache der Zielgruppe entscheidend zum professionellen Gesamtbild eines Kanzleiauftritts bei.

Leider wurde aber nur bei 39% der Webpräsenzen eine Aussage zur Zielgruppe gefunden. Damit ist die kundenorientierte Aufbereitung der Inhalte ein entscheidender Mangel der getesteten Webseiten.

Anders gesagt: Etwa zwei Drittel der Internetauftritte bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück und vernachlässigen es, potentiellen Mandanten wichtige Impulse zu geben, um die Hürde des Erstkontakts zum Anwalt zu nehmen. Ein aus Marketingsicht bedeutsamer Internetauftritt sollte darüber hinaus nicht statisch bleiben, sondern mit aktuellen redaktionellen Inhalten und technologischen Neuerungen – beispielsweise adaptiven, mobilen Layouts – wachsen und interessant gehalten werden.

Mehr noch

Dies alles waren nur einige wenige Stichpunkte aus einem umfassenden Analyse- und Beratungsprogramm. Die persönliche Betreuung durch einen professionellen Berater mit Branchenkenntnissen wird den meisten Kanzleien helfen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren und die Aufwertung des Internetauftritts in vertrauenswürdige Hände zu geben. Denn eines ist klarer denn je:

Professionelles Kanzleimarketing im Internet ist unverzichtbar

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