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On The Road Again – Freiheit und Natur spüren

Motorradfahren ist im Aufwind - Geführte Touren machen es leicht
On The Road Again – Freiheit und Natur spüren

Motorradfahren ist im Aufwind – Freiheit und Natur spüren

Unsere Welt wird zunehmend virtueller. Das Leben, die Arbeit und auch ein guter Teil der Freizeit spielen sich in mehr oder weniger virtuellen Umgebungen auf und mit dem Computer ab. Dabei bleibt das tatsächliche Erleben mitunter auf der Strecke. Also her mit der Realität! Motorradfahren öffnet ein Füllhorn an Gefühlen, Ausblicken und Einsichten. Probieren Sie es aus!

Spüren, was beispielsweise Geschwindigkeit bedeutet, kann man nicht auf dem PC und selbst in den meisten Autos ist man heute weitestgehend entkoppelt von der sinnlichen Wahrnehmung. Das archaische Gefühl, Bewegung zu spüren vermittelt sich erheblich intensiver, wenn man nicht von Blech eingekapselt ist. Nur auf dem Motorrad ist man Wind, wechselnden Düften oder Temperaturunterschieden ausgesetzt, beispielsweise wenn man vom offenen Feld in den Wald hineinfährt.

DSC_0076 Quelle www.kec-motors.de

Sonne + Berge + Kurven = Motorradspaß

Nun könnte der geneigte Leser dieses intensive Erleben einfach abtun mit dem Hinweis auf mangelnden Komfort und sogar das Risiko, nass zu werden oder zu frieren – also doch Cabrio fahren? Dem möchte der Autor gern entgegenhalten, was in der Philosophie durchweg anerkannt ist: Wir empfinden Glück meist dann, wenn es in harte Kontraste eingebettet ist. Übertragen auf das Motorradfahren: Wer richtig durchgefroren am Ziel ankommt und sich dann an einem Feuer wärmen kann, empfindet Glück… Ohne Kontraste und mit satter Zufriedenheit stellen sich überschäumende emotionale Gefühlsfeuerwerke meist nicht ein. Diese Erkenntnis ist auch ein Grund dafür, dass sich Menschen beispielsweise mit Extremsportarten „quälen“ – nur um Glück zu empfinden. Das wahre Glück muss erkämpft werden, denn fällt es uns in den Schoß, liegt es griffbereit herum, so ist es zwar süß ist aber meist ein faules Obst.

Motorrad fahren – war früher normal und wird es wieder

Zurück zum Motorrad. War es noch in den Siebziger und Achtziger Jahren für viele junge Menschen und Studenten ein Stück Normalität und gleichzeitig kostengünstiges Fahrzeug, verlor dieses Raum sparende Fortbewegungsmittel über lange Zeit an Bedeutung. Derzeit lässt sich ein klarer Wandel feststellen. Es werden wieder mehr neue Motorräder verkauft. Und mancher männliche oder weinbliche Fan erfüllt sich heute, mittlerweile erfolgreich im Beruf, einen lang gehegten Jugendtraum. So ist der Anteil der „alten“ Motorräder am Gesamtbestand vergleichsweise höher als bei Autos. Wen einmal das Motorrad-Virus befallen hat, der ist in aller Regel nicht mehr „heilbar“. Und das hat seinen Grund: Neben der ästhetischen Schönheit vieler Motorräder mit ihrer Reduzierung auf das Wesentliche liegt der Reiz auch darin, dass beim Fahren nahezu alle Sinne angesprochen werden. Natürlich ist es darüber hinaus auch ein bisschen cool, den Outdoor-Typen raushängen zu lassen, der den Unbilden der Elemente zu trotzen bereit ist. Gereifte Männer und Frauen erinnern sich an ihre Wurzeln in der Jugend. Und Jüngere entdecken das Bike – hier ist nicht das Fahrrad gemeint! – als Ausdrucksmöglichkeit und Bindglied zu Gleichgesinnten sowie als Abgrenzung zu Nicht-Bikern. So sind Biker in aller Regel sehr offene und tolerante Menschen, die selbst bei unterschiedlichem Fahrzeuggeschmack – Chopper, Sportler, Enduro oder Tourer – ein Element verbindet: das Motorrad an sich. Oder wie schreibt Guido Kupper im Editorial des Magazins „Roadster“ 01/2015: „Das Krad wird zum Anker am Grunde der realen Welt, zum Notausgang aus dem verdichteten, informationsgefluteten, datenvermüllten Alltag. Hemdsärmelig nachvollziehbare Technik als Antwort auf schleichenden Kontrollverlust im Dickicht kaum durchschaubarer Technologien.“

Hürde – der Motorrad-Führerschein

Wie schon erwähnt, haben die etwas Gereifteren unter uns oft den Führerschein völlig selbstverständlich zusammen mit der Fahrerlaubnis zum Autofahren erworben. Und wenn nicht, eröffnet eine neue Führerscheinregelung nun die Chance, den Führerschein A2 (bis 48 PS /35 kW) schnell, unproblematisch und ohne Theorieprüfung nachträglich zu erwerben. Voraussetzung: Der alte Führerschein der Klasse 3 muss vor dem 1. April 1980 ausgestellt sein – das betrifft etwa 10 Millionen Autofahrer. Nach zwei Jahren kann nach einer weiteren praktischen Prüfung auf die unbegrenzte Fahrerlaubnis erweitert werden.

DSC_0012 Quelle: www.kec-motors.de

Geführte Touren. Einfach, bequem und in bester Gesellschaft

Und dann geht es rein ins pure Erleben

Man muss nicht gleich ein eigenes Motorrad kaufen, um zu testen, ob es einen berührt. In jeder größeren Stadt gibt es heute bei den Markenhändlern die Möglichkeit, eines zu mieten. Sogar einige große Autovermieter bieten auch Motorräder an. Wer sein Fahrkönnen in der heimischen Umgebung – noch besser aber bei einem der vielfältigen Fahrtrainings – optimiert hat, träumt in der Regel von der Reise in kurvige und landschaftlich besonders ansprechende Gefilde.

DSC_0002, Quelle: www.kec-motors.de

Solche Pässe lassen das Herz des Motorradfahrers höher schlagen.

Genau hier kommen Anbieter ins Spiel, die diesem Wunsch Rechnung tragen und dem geneigten Teilnehmer die gesamten Organisationsaufgaben abnehmen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten und in lockerer Atmosphäre einen Trip durch Alpen, Vogesen oder Pyrenäen zu unternehmen, bringt vielen Menschen die beste Möglichkeit, den Alltag einmal abzuschalten. So unterschiedlich wie die Fahrer- und Motorradtypen sind auch die Veranstalter. Wer gerne einen Zielort ansteuern möchte, von dem aus nicht täglich die Koffer oder Gepäckrollen neu gepackt werden müssen, der findet beispielsweise bei www.kec-motors.de aus dem Westerwald einen Partner, der auch Touren mit einem zentralen (Hotel-)Punkt im Zielgebiet anbietet. So weiß man stets, wo man abends sein erstes Bierchen nach einer tollen Tagestour trinkt. Für 2015 stehen bei KEC als Ziele unter anderem die Pyrenäen und die Toskana mit Umbrien fest. Das zweite Ziel ist dabei eine Rundreise, bei der auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen.

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Schwünge ohne Ende…

Wer es abenteuerlicher mag, der findet auch Touren durch entlegenere Gebiete auf mehreren Kontinenten, die stets von erfahrenen Guides geführt werden, dann auch teils mit gemieteten Maschinen. Wer ein wenig im Internet recherchiert, findet Anbieter und Regionen für jeden Geschmack, vom Abenteuertrip durch Asien oder die großen Wüsten bis in den hohen Norden oder sogar Weltreisen in mehreren Etappen.

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