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Lissabon – beste Aussichten

Lissabon - Die gar nicht so bekannte Metropole am Atlantik lohnt eine Reise
Lissabon – beste Aussichten

Die gar nicht so bekannte Metropole Lissabon lohnt eine Reise

Die Portugiesen sind zu Recht sehr stolz auf ihre schöne Hauptstadt. Die südwesteuropäische Metropole an der Atlantikküste verbindet auf bewundernswerte Weise antike und moderne Architektur sowie ein besonderes Lebensgefühl. Wer sich für zeitgenössische Kunst interessiert, muss diese Stadt gesehen haben. Daneben vermittelt Lissabon auch Naturliebhabern einzigartige, abwechslungsreiche Eindrücke.

Portugal hatte eine herausragende Stellung in der Geschichte Europas und der Welt, die ihre Spuren bis ins Jetzt hinterlassen hat. Mit dem sukzessive aufgebauten portugiesischen Kolonialreich war das Land das erste tatsächliche Weltreich und das am längsten bestehende Kolonialreich in ganz Europa. Die Kolonial-Geschichte begann schon 1415 mit der Eroberung von Ceuta auf dem nordafrikanischen Kontinent. Danach folgten Entdeckungen und Expeditionen entlang der afrikanischen Küste. Das Kolonialreich endete erst im Jahre 1999mit der Rückgabe der letzten portugiesischen Überseeprovinz Macao an China. Der Seefahrer Vasco da Gama entdeckte 1498 den Seeweg nach Indien. Dies machte Portugal zur führenden Handels- und Seemacht des 15. und 16. Jahrhunderts. Lissabon ist Hauptstadt und gleichzeitig die größte Stadt Portugals. Sie liegt an der Flussmündung des Tejo im äußersten Südwesten Europas und hat etwa 500.000 Einwohner.

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Blick auf Meer

Umsehen in Lissabon

Die schillernde Stadt ist sehr gut geeignet, um Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu entdecken. Die weitläufige Esplanade entlang des Tejo ist der Haupteingang in die Stadt.

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Blick auf den abendlichen Tejo

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört unter anderem die famose Altstadt. Einen ersten Eindruck über die Stadt verschafft eine Fahrt in der Straßenbahn. Obwohl die historischen Wagen der Eléctrico 28 aussehen wie eine Touristen-Attraktion, gehören sie doch zu den regulären öffentlichen Verkehrsmitteln Lissabons. Danach bietet sich, abgehend von der Fußgängerzone, die Fahrt mit dem „Elevador de Santa Justa“ an. Der Fahrpreis ist im Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel enthalten. Über eine imposante Stahlkonstruktion verbinden zwei Kabinen die Stadtteile Baixa und das höher liegende Chiado. Von hier oben genießt man eine phantastische Aussicht über die Dächer der Stadt und hinaus aufs Meer.

Das Castelo de Sao Jorge ist eine riesige Festungsanlage mit ca. 6.000 m² Fläche. Auf den Mauern des Kastells, das auf dem höchsten Hügel Lissabons liegt, hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die Mündung des Tejo. Die Burg ist das älteste Bauwerk der Stadt und wurde als Befestigungsanlage und Lager von allen Völkern genutzt, die im Laufe der Geschichte in Lissabon siedelten. Der prachtvolle Palácio dos Marqueses da Fronteira ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die man in Lissabon gesehen haben sollte. Erbaut im 17. Jahrhundert kann der interessante Palast bei Führungen besichtigt werden. Auch die zugehörigen fantastischen Gartenanlagen lohnen einen Besuch.

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Der Torre de Belem ist das Wahrzeichen von Portugal.

Was eine Reise nach Lissabon besonders interessant und attraktiv macht, sind außerdem die Stadtteile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Torre de Belem ist das Wahrzeichen von Portugal und wohl das berühmteste Bauwerk Portugals. Im Stadtteil Belem befindet sich ferner das sehenswerte Kloster der Hieronymiten. Daneben bietet Lissabon eine gigantische Auswahl von Museen, denn hier haben über die Jahrhunderte unterschiedlichste Kulturen zusammengefunden und die Stadt immer wieder verändert. Antike und moderne Künste existieren hier nebeneinander. Sie prägen die Atmosphäre der Stadt.

Wie alle Großstädte dieser Welt, bietet auch Lissabon eine große Vielfalt an Unterkünften. Sie reicht vom günstigen Hostel bis zu einem der 13! Fünf-Sterne-Hotels. Einschlägige Buchungsportale im Internet stellen alle relevanten Informationen bereit.

Genießen in Lissabon

Bei einem Besuch in Lissabon merkt man schnell, welch hohen Stellenwert das Essen für die Einheimischen hat. Hier ist Essen ein Vergnügen. Die portugiesische Küche ist verglichen mit anderen mediterranen Küchen eher einfach, aber gleichsam höchst schmackhaft. Wer Fisch und Meeresfrüchte liebt, kommt hier naturgemäß voll auf seine Kosten – kein Wunder bei der Lage an Meer und Fluss. In Portugal nimmt man üblicherweise nach einem einfachen Frühstück noch zwei warme Mahlzeiten täglich ein. Das Abendessen ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und wird erst ab 20 Uhr verspeist.

Kleine Tipps zur Restaurantwahl: Achten Sie darauf, ob viele Einheimische bzw. Stammgäste dort zu Gast sind. Das erkennt man meist auf den ersten Blick, denn Portugiesen gehen gern und meist in Gesellschaft auswärts essen. Und Stammgäste findet man nur in den guten Restaurants. Oft liegen gute Restaurants mit angemessenen Preisen nicht direkt an den Straßen und Plätzen, an denen Heerscharen von Touristen unterwegs sind. Einfach mal zwei oder drei Straßen abseits des Rummels nachsehen. Meist sind dort die Restaurants mit besserer Qualität und auch günstigeren Preisen angesiedelt.

Nationalgericht der Portugiesen ist der Stockfisch (bacalhau). Er wird überwiegend aus gesalzenem und getrocknetem Kabeljau hergestellt. Das macht ihn lange und ungekühlt haltbar Für den Stockfisch gibt es unzählige Rezepte. So wird er gebraten oder frittiert, dient als Grundlage für Suppen und Eintöpfe oder wird mit Reis vermischt. Ein Standardgericht in fast jedem Restaurant ist der bacalhau-à-brás, bestehend aus Stockfisch, Kartoffelstreifen, Zwiebeln und Eiern. Aber es gibt sogar Desserts in denen der bacalhau Verwendung findet.

Dazu trinkt man das eine oder andere Gläschen Wein, denn Portugal ist die viertgrößte Weinbaunation der Welt. Als Aperitif, Digestif oder einfach so, sollte auch der Portwein verkostet werden. Der süße vinho do porto ist sicher eines der bekanntesten Exportprodukte Portugals. Er hat rund 20 % Alkoholgehalt ist eine Mischung aus Branntwein und teilvergorenem Wein. Bei Portwein überwiegt die rote Portsorte (z.B. Ruby), der weiße Port wird weitaus weniger produziert.

 

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